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Ziel von Betrieblicher Inklusion und Wiedereingliederung ist es, die Arbeitsfähigkeit von Mitarbeiter/innen mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen zu erhalten, Arbeitsunfähigkeit zu vermeiden, und durch die aktive Gestaltung der Arbeitsorganisation eine Verschlechterung, Folgeschäden und Rückfälle zu verhindern.

Zielgruppen sind:

  • Mitarbeiter/innen mit chronischen Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes, Bandscheibenproblemen, neurologischen oder rheumatischen Erkrankungen, psychische Erkrankungen u.a.
  • Mitarbeiter/innen nach längerdauernden Krankenständen, die arbeitsfähig aber noch im Prozess der vollständigen Genesung sind.
  • Begünstige Behinderte mit einem Feststellungsbescheid des Bundessozialamtes.

 

Zur Unterstützung von Arbeitgeber/innen und Betroffenen hat der Gesetzgeber verschiedene Maßnahmen entwickelt, um Menschen in Beschäftigung zu halten bzw. wieder einzugliedern. Rechtsgrundlage für die fit2work Personenberatung und die fit2work Betriebsberatung ist das Arbeit- und Gesundheit-Gesetz. Insbesondere im Falle von seltenen Erkrankungen empfiehlt sich auch die Zusammenarbeit mit Betroffenenorganisationen, da diese hohes Spezialwissen zu den jeweiligen gesundheitlichen Beeinträchtigungen haben.

Innerbetrieblich sollten auch die Arbeitsmedizin, Arbeitspsychologie und Arbeitssicherheit sowie die Sicherheitsvertrauenspersonen und gegebenenfalls auch der Betriebsrat in die Entwicklung spezifischer Maßnahmen für die Betroffenen miteinbezogen werden.

Bestehende Angebote: 

fit2work - Personenberatung

 

fit2work - Betriebsberatung

 

 

 

Pilotprojekte

Wiedereingliederungsteilzeit - WIETZ

Seit 01.Juli 2017 gibt es für Menschen, die aus einem mindesten sechswöchigen Krankenstand in den Arbeitsalltag zurückkehren, die Möglichkeit der Wiedereingliederungsteilzeit. Diese Arbeitnehmer/innen haben in Abstimmung mit ihren Arbeitgeber/innen, die Möglichkeit ihre Arbeitszeit zwischen ein und sechs Monaten um 25% bis zu 50% zu reduzieren. Den Arbeitnehmer/innen steht neben dem Entgelt aus der Teilzeitbeschäftigung auch ein Anspruch auf Wiedereingliederungsgeld zu. Änderungen können während der Laufzeit zweimal vorgenommen werden, diese können entweder das Stundenausmaß oder die Dauer betreffen.

Details siehe Broschüre zur WIETZ.