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Pilotprojekte zur Wiedereingliederung

Die Verknüpfung von medizinischer und beruflicher Rehabilitation ist ein wichtiger Schritt, um die Wiedereingliederung von gesundheitlich beeinträchtigten Personen zu ermöglichen und zu fördern.

Beruflich orientierte medizinische Rehabilitation hat das Ziel, Personen bei der Bewältigung der unterschiedlichen Anforderungen aus der Arbeitswelt zu unterstützen. Hierzu zählen beispielsweise das Erlernen und Einüben ergonomischer (neuer) Bewegungsabläufe mit Physio- und/oder Ergotherapeut/innen für entsprechende Arbeitsplatzsituationen. Weiters können therapeutische Aussprachen zur Stressbewältigung und zum Selbstmanagement am Arbeitsplatz beitragen.

Dadurch wird die Person bereits in der Rehabilitation physisch und psychisch auf die Rückkehr in das Arbeitsleben gut vorbereitet.

In Österreich gibt es zwei Pilotprojekte, die sich genau mit diesem Themenfeld auseinandersetzen.

Das Pilotprojekt Rehabilitation 4 Integration (R4I):

R4I wird in Zusammenarbeit mit dem AMS durchgeführt und ermöglicht Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen ohne Berufsschutz eine berufliche Umschulung.

Informationen zur Zielgruppe, Inhalt, Dauer und finanzieller Förderung finden Sie im Infoblatt des AMS.

Weiters pilotiert die Pensionsversicherungsanstalt PVA in Anlehnung an die deutsche medizinisch-berufliche Rehabilitation (MBOR) die integrierte medizinische berufliche Rehabilitation (IMB).

Ausführliche Informationen finden Sie im Interview mit Herrn Generaldirektor- Stellvertreter Ing. Kurt Aust oder in seiner Präsentation auf unserer Zentralen Veranstaltung im Mai 2017.