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Krankenhaus der Elisabethinen

Kurzbeschreibung

Das Krankenhaus der Elisabethinen mit Sitz in Graz versorgt jährlich rund 30.000 PatientInnen. Gesundheitsförderung ist in die Unternehmensstrategie eingebettet, was dem österreichischen Gesundheitsqualitätsgesetz (2005) entspricht, das Gesundehitsförderung als explizite Aufgabe der Einrichtungen des Gesundheitswesens deklariert. Nicht nur die Gesundheit der PatientInnen soll im Krankenhaus gestärkt werden, sondern auch die der MitarbeiterInnen. Das Ziel für letzere ist es, Leistungsfähigkeit zu sichern und vor Über,- oder Fehlbelastungen zu schützen.

Das Krankenhaus ist stabil in die lokale und bundesweite Struktur des Gesundheitswesens integriert und unterhält stetigen inhaltlichen und organisatorischen Austausch mit vor- und nachgelagerten GesundheitsversorgerInnen, Versicherungsanstalten, KooperationspartnerInnen, Gesundheitsnetzwerken bzw.- plattformen und Partnerinstitutionen.


Angebote im Bereich Gesundheitsförderung

Elisabethinische Gesundheitsförderung

Die Daten aus einem 2015/16 erfolgten, wissenschaftlich begleiteten Best-Practice- Projekt, in das Ergebnisse aus

  • MitarbeiterInnen- und PatientInnenzufriedenheitserhebungen,
  • diverse Audits bspw. zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die
  • Erhebung der psychischen Belastungen

einflossen, bilden die Basis für die Planung der Interventionen im Bereich der Gesundheitsförderung. Diese werden in drei Schwerpunkte gegliedert: Körper, Geist und Seele.

  • Der Bereich "Körper" steht für: Bewegung
  • Der Bereich "Geist" steht für: Fort- und Weiterbildung
  • Der Bereich "Seele" steht für: Spirtualität und Eingebundenheit

Im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) verfolgen die laufenden und geplanten Maßnahmen das Ziel, die MitarbeiterInnen im Umgang mit und bei der Bewältigung von Belastungen am Arbeitsplatz und den sich daraus ergebenden Problemen im Alltag zu unterstützen. Weiteres werden bestehende Belastungen analysiert und wo möglich reduziert.

Im Fokus der BGF-Maßnahmen stehen die Verhinderung von zusätzlichen Belastungen, bzw. die Verringerung bereits vorhandener Belastungen, die Stärkung der vorhandenen Ressourcen und die Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität. Empfohlene Schwerpunkte aus den bisherigen Erhebungen, die in den Gesundheitszirkeln (geplant ab 2016/17) konkretisiert werden müssen, sind u.a.: Stressbewältigung, Verhinderung von Gewalt am Arbeitsplatz, Mobbingprävention und Erhöhung der Selbstkontrolle bzw. Selbstwirksamkeit sowie Ausgleich zwischen körperlicher Aktivierung und Entspannung.

Bedeutung und Einbettung von BGF

Die Kooperation mit dem Österreichischen Netzwerk Gesundheitsfördernder Krankenanstalten und Gesundheitseinrichtungen (ÖNGKG) gewährleistet den Austausch mit externen Stakeholdern, die wissenschaftliche Begleitung durch die UMIT (Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik) eine umfassende Fundierung, die Zielgruppenorientierung wird u.a. im Rahmen einer Projektförderung durch den Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) geprüft. Mit dem Gesundheitsfonds Steiermark wird im Projekt MINI MED-BotschafterIn zusammengearbeitet.

Best- Practice- Beispiel

Das Best-Practice-Projekt aus dem Krankenhaus der Elisabethinen zeigt, wie die Kombination aus gesetzlich vorgeschriebenen Erhebungen und standardisierten Prozessabläufen gut gelingen und dabei allen Spezifika des Settings Rechnung getragen werden kann. Die Vorgehensweise wurde bereits bei inernationalen Konferenzen vorgestellt, u.a. bei der ersten WHO-Konferenz in Prag im Oktober 2017.


Ansprechperson für das Netzwerk
Mag. Michaela Drexel, MAS
micheala.drexel@elisabethinen.at
Telefon: +43 (0)676 350 26 67
Fax:

Homepage
www.elisabethinen.at